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15. April 2020

Sek-Zuteilung - das Los musste entscheiden

Das Verfahren für die Aufnahme der Schülerinnen in die beiden Oberstufenzentren der Stadt Gossau und in die Maitlisek Gossau ist in diesen Tagen durchgeführt worden. Alle angemeldeten Realschülerinnen können aufgenommen werden. Anders als 2019 musste in diesem Jahr bei den Sekundarschülerinnen das Los entscheiden.

Aufgrund der Leistungsvereinbarung, welche die Beschulung von Oberstufen-Schülerinnen mit Wohnsitz in der Stadt Gossau und der Schulgemeinde Andwil-Arnegg regelt, läuft das Aufnahmeverfahren in die Oberstufe koordiniert über eine Aufnahmekommission. Diese bildet sich aus den Schulratspräsidien der drei Vertragspartner - der Stadt Gossau, der Schulgemeinde Andwil-Arnegg und der Maitlisek. Diese Kommission hat das Aufnahmeverfahren am Freitag, 3.4.2020 unter amtlicher Aufsicht durchgeführt.

Beschränkte Aufnahme durch die Leistungsvereinbarung

Gemäss der Vereinbarung ist die Anzahl Ausbildungsplätze an der Maitlisek auf 50 Prozent aller übertretenden Sekundar- und Realschülerinnen beschränkt. Damit sollen die Planbarkeit der Klassenbildung sowie die Durchmischung der Oberstufenklassen mit Mädchen und Knaben an den Gossauer Oberstufenzentren gewährleistet werden.

Losentscheid bei den Sekundarschülerinnen

Aufgrund der Anmeldezahlen für das Schuljahr 2020/21 musste in diesem Jahr bei den Sekundarschülerinnen ein Losverfahren durchgeführt werden. Von den total 86 in die Oberstufe übertretenden Mädchen haben sich 47 Mädchen für die Maitlisek angemeldet. Die Leistungsvereinbarung sieht vor, dass die Quote der Ausbildungsplätze für Sekundar- und Realschülerinnen separat berechnet wird. Die in der Leistungsvereinbarung festgelegte Quote bei den Sekundarschülerinnen liegt in diesem Jahr bei 30 Schülerinnen, diejenige bei den Realschülerinnen bei 16 Schülerinnen.

Vier Zuteilungswünsche unerfüllt

Für die 30 Ausbildungsplätze an der Maitlisek mit Typus Sekundarschule haben sich total 34 Mädchen angemeldet. Vier Schülerinnen haben deshalb von der Aufnahmekommission einen Negativentscheid erhalten. Bei den Realschülerinnen lag die Anmeldezahl mit 13 Anmeldungen knapp unter der möglichen Aufnahmequote, wodurch kein Losentscheid nötig war und alle angemeldeten Schülerinnen mit Typus Real aufgenommen werden können.

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