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20. August 2020

Meilensteine für Sommerau Nord sind gesetzt

Im Herbst 2020 sind das raumplanerische Auflageverfahren und das Baubewilligungsverfahren für das Gebiet Sommerau Nord vorgesehen. Bereits im September wird das Stadtparlament über die Erschliessungskredite von insgesamt 5,2 Millionen Franken beraten, welche eine Urnenabstimmung erfordern.

Seit Jahren bietet die Sommerau Nord in Gossau ein Gesprächsthema. Nun kommt Fahrt in die Sache. Die Aepli Invest AG möchte so rasch wie möglich mit der Erschliessung des Gewerbe- und Industriegebietes beginnen. Deshalb haben die Bauherrin und die Stadt Gossau in den letzten Monaten verschiedene Planungsverfahren teilweise koordiniert nebeneinander bearbeitet. Dies war nur durch eine Task-Force Sommerau im Rathaus möglich.

Koordinierte Auflage im Herbst

Im Februar 2020 wurde das Mitwirkungsverfahren für den Überbauungsplan abgeschlossen. Mittlerweile sind dieser Plan sowie der Teilstrassenplan auflagereif. Die Aepli Invest AG hat auch die Detailplanung für ihren neuen Firmensitz erarbeitet und das entsprechende Baugesuch eingereicht. Sobald diese Unterlagen geprüft sind und die Bauherrin allfällig offene Punkte bereinigt hat, werden sie zeitgleich mit dem Überbauungsplan und dem Teilstrassenplan aufgelegt.

Stadtpräsident Wolfgang Giella geht davon aus, dass dies schon bald im Herbst 2020 der Fall sein kann. Er äussert sich lobend über das Zusammenwirken des interdisziplinären Teams der Stadtverwaltung mit der Bauherrin, was von Roman Aepli bestätigt wird.

Volksabstimmung für Erschliessungskredit

Beschleunigt bearbeitet wurde auch die Erschliessung des Baugebietes. Der Anschluss an den Autobahnzubringer ist bereits im Bau und der Erschliessungsvertrag zwischen Bauherrin und Stadt ist unterzeichnet. Die neue Sommeraustrasse wird sämtliche Baubereiche im Gebiet Sommerau Nord bedienen. Sie wird durch die Bauherrin finanziert und geht nach Fertigstellung in das Eigentum der Stadt über.

Nun unterbreitet der Stadtrat dem Stadtparlament die Vorlage für die Erschliessungskredite. An den Kosten für die Langsamverkehrs-Erschliessung von rund 3.6 Mio. Franken beteiligt sich die Stadt zur Hälfte. Das Leitungsnetz für Abwasser und Oberflächenwasser kostet rund 1,3 Mio. Franken, die Werkleitungen der Stadtwerke verursachen Kosten von rund 2,1 Mio. Franken. Diese Vorhaben werden aus den jeweiligen Spezialfinanzierungen beglichen. Da diese aus Anschlussbeiträgen und Gebühren gespiesen werden, fliesst ein Grossteil der städtischen Finanzierung im Lauf der Zeit wieder zurück. Sofern das Stadtparlament den Erschliessungskrediten zustimmt, wird anschliessend die Urnenabstimmung durchgeführt.

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